J wie Jeans

JEANS: Das ultimative RocknRoller-Kleidungsstück!!!!!! Der Name stammt von der italienischen Hafenstadt Genua, dessen Matrosen im Mittelalter besonders derbe Segeltuch-Hosen trugen. 1870 produzierte der gebürtige Franke Levi-Strauss in San Francisco die ersten mit Nieten versehenen Jeans. Bis in die 1930er hinein waren diese Hosen pure Arbeitsbekleidung. Der grosse Durchbruch kam Anfang der 1950er als Marlon Brando (Levis 501XX) in “The Wild One” und James Dean (Lee 101Z) in “Rebel without a cause” in Jeans, Motorradstiefeln, T-Shirt und Lederjacke über alle grossen Kinoleinwände der Welt flimmerten und damit der jungen Nachkriegsgeneration als Vorbild dienten. Der typische Turn-Up (der Umschlag am Bein) war keine Modeerscheinung, sondern dem Umstand geschuldet, das viele Jeansfirmen ihre Jeans damals nur in ein bis 2 Längen anboten. Also nähte man die Jeans um oder beließ sie so und machte einen Turn-Up. Klassische Marken waren Levi´s, H.D. LEE, Wrangler Blue Bell, Big Smith, Roy Rogers, Roebucks (Marke der Versandhauskette Sears). Bis Mitte der 70er wurde der Denim Stoff auf 29inch Webstühlen gewebt, der Stoff lag 75cm breit und hatte an beiden Seiten Webkanten (Selvage), welche das aufräufeln des Stoffes verhindern sollte. Ab Mitte der 1970 setzten sich die Open End Webstühle durch, das heisst, die Stoffbahnen sind beliebig breit und die Jeans werden am Bein gekettelt. Allerdings ist die Struktur des Denims auch gleichmässiger (langweiliger). Puristen bevorzugen den auf den alten Webstühlen produzierten Denim. Er hat eine bessere Struktur, ist fester im Griff und durchaus haltbarer, allerdings auch bei weitem teuerer. Vintage Denim wird inzwischen von vielen Firmen angeboten, die Preise liegen zwischen 100 und 500 Euro. Hier einige Firmen, welche klassische Jeans produzieren: Levis Vintage Collection, H.D.Lee, Carhatt, Atelier La Durance, Iron Heart, Warehouse, Sugar Cane, Berlin Denim, Buzz Rickson.

Tip: Kauft Eure Jeans immer ungewaschen, dann tragt Ihr sie wirklich lange (natürlich auslüften lassen), und wascht sie dann das erste mal OHNE Waschmittel bei 30°. Dies verhindert ein gleichmässiges ausbluten der Jeans, die stark beanspruchten Stellen waschen sich so etwas schneller aus und die Jeans bekommt Euren individuellen Look. Achtung, je nach Marke & Material können die Jeans noch einlaufen!!!!!!

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Eddie Cochran in Levi´s 501xx & Levi´s Type 1 Jacket

Q wie Quiff

QUIFF: auch Pompadour, engl./ amerik. Bezeichnung für Tolle

Published in: on 27. August 2009 at 16:46  Hinterlasse einen Kommentar  
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V wie Viva Las Vegas

VIVA LAS VEGAS: der grösste Rockabilly-Weekender auf der Welt, meistens über Ostern in Las Vegas. Über 6.000 Rockabillies aus aller Welt, hunderte Bands und eine riesige Hot Rod & Custom-Show. Der Dollar steht günstig, also nix wie hin!! Tip: Hotel früh buchen da das New Orleans und anliegende Hotels schnell ausgebucht sind.

Viva+Las+Vegas+12+VLV12

Published in: on 27. August 2009 at 15:25  Hinterlasse einen Kommentar  
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A wie Aloha Shirt

AUTHENTICS / AUTHENTIKER: siehe Hepcats

ACE CAFE LONDON: 1939 am Londoner Autobahnring erbaut wurde das Ace Cafe in den 1950er der Rocker Treffpunkt schlechthin. Hier traf man sich, fachsimpelte über Maschinen und Musik oder planten den nächsten Ton-Up (mit über 100 Meilen/h den Ring abfahren, bei den damaligen Strassenverhältnissen und den Maschinen eine wahre Meisterleistung).  1963 wurde hier der Kultfilm “The Leather Boys” gedreht. 1969 wurde das Ace Cafe Cafe geschlossen und erst 1993 vom Bike-Enthusiasten Mark Wilsmore original-getreu wieder eröffnet. Wer in London ist, sollte unbedingt vorbeischauen!

ACE CAFE 1950s

ALOHA SHIRT: auch Hawaii-Hemd genannt. Der Ursprung liegt in den 1920ern, als Firmen wie Musa-Shiya Shoten Ltd., Nagao Shoten oder Ruth Hirata aus Japan importierte  Stoffe zu Hemden verarbeiteten. Diese waren mit typisch japanischen Mustern (Blumen, japanische Landschaften etc.) bedruckt und zumeist aus Rayon (Viskose). Rayon ist ein sehr leichter Stoff, besonders bei warmen Klima sehr angenehm zu tragen und so wurde die bunten Hemden ein lokaler Verkaufsschlager. Im Juni 1938 erscheint diese Anzeige im Honolulu Advertiser und der Begriff Aloha-Shirt wurde offiziell:
alohaAuf den Inseln stationierte G.I.s und Touristen machten das Aloha-Shirt auch in den Staaten bekannt. Aloha-Shirt tragende Hollywood-Stars wie Bing Crosby, Montgomery Clift, Frank Sinatra und später Elvis brachten dann den weltweiten Durchbruch des Hawaii-Hemdes. Da die die Nachfrage so gross war, brauchte man nicht mehr auf die billigen importierten Stoffe aus Japan zurückgreifen, sondern man druckte jetzt direkt in Hawaii mit landestypischen Motiven. Entworfen wurden die Designs zumeist von Künstlern, viele unbekannt, aber auch einige Star-Designer wie Elsie Das, John “Keoni” Meigs oder Muriel Mercer. Stand am Anfang florale Motive im Vordergrund, wurden die Drucke im Laufe der Zeit vielseitiger: ob Hula-Mädchen, Surfer, Cocktailrezepte oder Werbung für Airlines, (fast) alles ist erlaubt. Ein “richtiges” Aloha-Shirt kommt natürlich aus Hawaii, ist zumeist aus Rayon und hat Kokosnuss-Knöpfe.

Einige hawaiianische Firmen:
Waikiki, Hale Hawaii, The Kahala, Aloha Kanaka, Musa-Shiya, Hoomaha, Kounakakai, Kamaina, Reyn Spooner

Originale Hawaii-Shirts aus den 1930ern & 1940ern sind extrem selten und daher fast nicht zu bezahlen. SUN SURF aus Japan hat sich auf die Reproduktion dieser Shirts spezialisiert und ist in punkto Qualität wohl die beste Firma weltweit zur Zeit (leider auch nicht ganz billig).

Wer gute Qualität zu gutem Preis haben will, dem sind die Firmen Karmakula (gibts bei uns) und Jamaica Jaxx ans Herz gelegt.

Tip: Rayon ist ein wirklich angenehmer Stoff zum tragen, hat aber leider den Nachteil, das er beim warmen waschen einläuft, also: entweder das Shirt eine Nummer grösser kaufen oder kalt waschen.

aloha-shirt

R wie Rockabilly

ROCKABILLY: Der Ursprung liegt in den frühen 1950ern, als weisse Kids in den Südstaaten Country (Hillbilly) mit schwarzem Rhythm & Blues mischten. Die klassische Besetzung war Gesang, Akkustik-Gitarre, E-Gitarre und Kontrabass. Schlagzeug war im frühen Rockabilly eher selten anzutreffen (oder wurde nur für Plattenaufnahmen eingespielt). Den Rhythmus gab der Bass an, die Slaptechnik, bei der die Saiten fast perkussiv bearbeitet werden, wurde ein Markenzeichen des Rockabilly. Als erste Rockabilly-Single gilt “That´s Alright Mama” von Elvis Presley auf Sun Records in 1954. Sun Records gilt als DIE Talenteschmiede des Rockabilly, Inhaber Sam Phillips hatte die besten und wichtigsten Musiker unter Vertrag: Carl Perkins, Johnny Cash, Charlie Feathers, Sleepy La Beef, Charlie Feathers, Jerry Lee Lewis, Roy Orbison und und und…. Viele Musiker brachten jedoch nur ein oder zwei Singles auf einem der unzähligen kleinen Record Labels (wie Meteor, Starday, King, Hi Records, Starday) heraus.  Der Rockabilly erlebte 1956 einen kurzen aber heftigen Boom um dann (fast) von der Bildfäche zu verschwinden. Elvis ging zur Armee, viele andere Musiker wandten sich entweder dem Country oder dem Bubblegum-Pop zu und nach der Invasion des British Beat interessierte sich kein Mensch mehr dafür …… BIS Anfang der 1970er einige Leute auf musikalische Schatzsuche gingen und die längst vergessenen Singles auf Samplern wiederveröffentlichten (Charly Records, White Label). 1976 passierte dann das unglaubliche: eine 1958 aufgenommene Rockabilly-Nummer stieg Europa-weit in die Charts ein (UK Nr.3 und in den Niederlande Nr. 1!):

Das dürfte wohl die Initial-Zündung für die Neo-Rockabilly-Welle mit Bands wie den The Stray Cats, Polecats, Blue Cats, Restless sein. Im Gegensatz zum zeitgleichen Psychobilly orientierte man sich sehr stark in Musik und Outfit an den Originalen.

The Polecats

P wie Psychobilly

POMADE: ohne geht der Billy nicht aus dem Haus. Ursprünglich  als Kosmetikprodukt aus Äpfeln hergestellt (franz: pomme), wurde die Pomade erst Anfang des letzten Jahrhunderts als Haarcreme populär. Natürlich nicht mehr aus Äpfeln, sondern aus Vaseline (Petrolatum), Wachs und Parfüm (meist Kokos) gemischt. Die verschiedenen Pomaden unterscheiden sich  in der Festigkeit von weich (z.B. Murray´s  Superlight) über Mittelhart (Sweet Georgia Brown) bis hart (Nu Nile). Kleiner Tipp: wollt Ihr die Pomade komplett aus dem Haar waschen, nehmt einen Spritzer Geschirrspüler (fettlösend!) zum Shampoo.

Sweet Georgia Brown

PSYCHOBILLY: Anfang der 1980er in England  entstandene Mischung aus Rockabilly & Punk: man nehme die klassische R&R Besetzung Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug, dazu die altbekannten Blues-Schemen (nur 3mal so schnell), singe von Monstern, Mumien, Mutationen und fertig.  Als Urvater des Psychobilly dürfte wohl Hasil Adkins gelten, welcher in den späten Fünfzigern auf selbstgebastelten Instrumenten übelsten Lärm machte. Die Cramps setzten diese Tradition ab Mitte der 1970er fort und die Meteors kreiierten dann in den frühen 1980ern die Psychobilly Subkultur. Optisch orientierte man sich am Punk: Domestoz-jeans, DocMartens, Lederjacken und enorme gefärbte Tollen (Flats oder hierzulande Rakete genannt). Neben den Meteors waren die Bands der ersten Stunde Demented A Go, The Sharks, Tall Boys, Frenzy, Batmobile, Guana Batz, Sting Rays, Batmobile, Skitzo, The Flatliners, King Kurt usw.. In Deutschland The Scannerz, Sunny Domestoz, Mad Sin, The Raymen…. Seit einigen Jahren feiert der Psychobilly eine Renaissance frei nach dem Motto härter, schneller, lauter. Teilweise geht das in Richtung Speedmetal mit Kontrabass (nicht unbedingt jedermanns Geschmack). Aktuelle Bands: Gorilla, Thee Flanders, Tiger Army, The Ripmen, The Creepshow. Informative Seite dazu: wreckingpit.com

PANEL SHIRT: typisches 1950s  Freizeithemd, dessen  Frontpartie oder Teile davon farblich vom Rest abgesetzt sind. Entweder durch andersfarbigen Stoff oder mit Stickerei oder Druck.

panelshirt

Published in: on 27. August 2009 at 13:14  Hinterlasse einen Kommentar  
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C wie Cinch Back

CREEPERS: im 2ten Weltkrieg trugen in Nord Afrika stationierte  englische Soldaten Wildlederschuhe mit Kautschuksohle. 1949 entwickelte der englische Schuhmacher George Cox daraus den Hamilton Creeper, welcher durch die aufkommende Teddy Boy Bewegung ein Verkaufshit wurde.
In den 1980ern war dieser Schuh bei allen Subkulturen beliebt: ob Rockabilly, Punk, Rude Boy, Psychobilly, jeder hatte neben den obligatorischen Dr. Martens noch mindestens ein Paar Creepers, ob mit Fell, bunt, einfarbig, mit dicker oder dünner Sohle. In den letzten Jahren erfeut sich der Creeper wieder steigender Beliebtheit, denn sie sind nicht nur zeitlos, sondern vor allem sau-bequem.

ACHTUNG!!!!!!!!! Achtet beim Kauf auf das Herkunftsland, nur bei den englischen Creepern wird die Sohle noch aus Naturkautschuk hergestellt. Hände weg von billigem Fernost-Ramsch!

Tip: Stellt die Schuhe nach dem Kauf kurze Zeit auf die Heizung, so wird Sohle schön weich und Ihr erspart Euch das einlaufen.

Empfehlenswerte Firmen: George Cox, Playboy, Flatbacks

creeper


CINCH BACK / BUCKLE BACK:
die Ur-Jeans besaßen noch keine Gürtelschlaufen für den Gürtel. Sie wurden zumeist mit Hosenträgern getragen. Damit die Hose jedoch auch an der Hüfte gut saß, hatte man hinten auf der Jeans auf eine Schlaufe zum enger stellen, den sogenannten Cinch Back. Auch Jacken und Chinos waren mit Cinch Backs versehen. Ab Ende der 1920er setzte sich immer  mehr die Gürtelschlaufe durch, in der Anfangszeit hatten viele Jeans jedoch neben den Schlaufen noch Hosenträgerknöpfe und Cinch Back. Bekannte Modelle sind die Levi´s 201 und frühe Lee Cowboy Pants. In den 1940ern verschwanden die Cinch Backs völlig um erst Ende der 1990er als modisches Accessoire an Repro-Jeans wiederzukehren.
cinchback

D wie Ducktail

DA: Duck´s Arse (auch Duck Tail genannt), deutsch Entenschwanz. In den 1940ern von den mexikanischen Hepcats in LA erstmals getragen, wurde der DA in den 1950ern ein Erkennungszeichen der Rock´n´Roller.  Die langen Haare an der Seite werden so nach hinten  zusammen gekämmt, das ein gerade Linie am Hinterkopf entsteht. Noch heute kann man bei vielen alten Männern dank des DA´s auf ihre wilde Vergangenheit schliessen (einfach mal die Augen aufhalten, es gibt noch eine ganze Menge davon).

da

Published in: on 27. August 2009 at 12:36  Hinterlasse einen Kommentar  
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E wie Elvis P.

ELVIS: “guck mal da ist Elvis……”   “Elvis lebt……” damit muss man leben, so man Tolle trägt, also Kopf hoch und durch. Für die ganz Harten empfiehlt sich ein T-Shirt mit der Aufschrift “Yupp, ich bin´s” um jeglichen blöden Sprüchen aus dem Weg zu gehen. BeBopALuLa-Bäng-Bäng!elvis

ENGINEER BOOT: auch Biker-Boot genannt. In den 1930er für die Ingenieure auf den amerikanischen Ölfeldern entwickelt (daher auch der Name), wurde der Stiefel dank seiner Robustheit verstärkt von der wachsenden Biker-Community getragen.
Klassische Firmen sind Chippewa, Red Wing, Wesco und Carolina Boots.

Tip: Wollt Ihr Stiefel direkt in den U.S.A. kaufen (wo sie um einiges preiswerter sind), wundert Euch nicht über die Buchstaben nach der Grössenangabe. In Amerika werden die Schuhe nicht nur längs, sondern auch quer vermessen. Der Buchstabe zeigt die Weite quer an. Nehmt im Zweifelsfall immer D, das ist die Durchschnittsweite.

engineer

Published in: on 27. August 2009 at 12:35  Kommentare (2)  
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F wie Flat Cap

FLIGHT JACKETS / FLIEGERJACKEN: Die Entstehung der Rockabilly / Hot Rod / Biker-Kultur hat ihre Wurzeln in den End-Vierzigern, als viele heimgekehrte Soldaten sich nicht mehr in das normale bürgerliche Leben einfügen wollten oder konnten. Sie suchten die Kameradschaft und das wilde Leben in Biker- und Rockergangs. Viele trugen ihre alten Fliegerjacken mit Stolz weiter und so wurden sie ein wichtiger Bestandteil des Rock&Roll Outfits. Am bekannntesten sind wohl die A-2 Flieger Jacke:
a2
Und die B-3 (Winterausführung):
b3Daneben gibt es noch viele andere Typen, aber das würde ein Buch füllen.
Originale aus dem 2. Weltkrieg sind durchaus noch zu haben, können je nach Zustand und Grösse aber bis zu einigen 1000 Euro kosten. Für jemanden, welcher eine “Every-Day”-Jacke haben wollen, empfehle ich die sehr guten Repros von Aero Leather Clothing, Eastman Leather Clothing und Buzz Rickson. Nicht ganz billig, aber dafür habt Ihr eine Jacke fürs Leben.

Achtung! Bei Ebay gibt es immer wieder schwarze Schafe, welche “originale” Jacken anbieten. 2 Tips dazu: weder die A-2 noch die B-3 haben seitliche Einschubtaschen, die A-2 hatte nie einen abknöpfbaren Fellkragen usw. Wollt Ihr Euch ein Original zulegen und braucht Rat, meldet Euch einfach.

FLAT CAP: Die Wurzeln des Flat Caps reichen bis in das 14. Jahrhundert zurück, bekannt als “Bonnet” für die adeligen oberen 10Tausend in England. Ende des 19. /Anfang des 20. Jahrhunderts war es dann die bevorzugte Kopfbedeckung der irischen & englischen unteren Zehntausend. Auswanderer machten die Mütze dann auch beim amerikanischen Proletariat bekannt und beliebt. In den 1950s brachten Gene Vincent & His Blue Caps  die Mütze zum Rock´n´Roll.  Das erste Revival erlebte das Flat Cap in den 1980ern dank Neo-Rockabilly & Psychchobilly (schaut Euch mal alte Batmobile-Fotos an) , das zweite in den letzten 3 Jahren (und das nicht nur bei Billies). Ein grosser Vorteil ist wohl, das man auch an einem “Bad Hair Day”, wo die Tolle auf den Teufel raus nicht sitzen will, gut ausschaut (und man spart Zeit & Pomade). Im Gegensatz zur viel grösseren  Schiebermütze liegt das Flat Cap eng am Kopf an, ist zumeist aus Wolle, Tweed oder Baumwolle, oder (die Sommervariante) aus Leinen oder Seide. Entweder klassisch kariert oder einfarbig. Bekannte Hersteller sind Stetson (USA) und Meyser (Deutschland), wer jedoch keine 40-80 Euro für ein Cap ausgeben will, wird auch bei Karstadt und Hager & Mager für 10-20 Euro fündig.

caps

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