POMADE: ohne geht der Billy nicht aus dem Haus. Ursprünglich als Kosmetikprodukt aus Äpfeln hergestellt (franz: pomme), wurde die Pomade erst Anfang des letzten Jahrhunderts als Haarcreme populär. Natürlich nicht mehr aus Äpfeln, sondern aus Vaseline (Petrolatum), Wachs und Parfüm (meist Kokos) gemischt. Die verschiedenen Pomaden unterscheiden sich in der Festigkeit von weich (z.B. Murray´s Superlight) über Mittelhart (Sweet Georgia Brown) bis hart (Nu Nile). Kleiner Tipp: wollt Ihr die Pomade komplett aus dem Haar waschen, nehmt einen Spritzer Geschirrspüler (fettlösend!) zum Shampoo.
PSYCHOBILLY: Anfang der 1980er in England entstandene Mischung aus Rockabilly & Punk: man nehme die klassische R&R Besetzung Gitarre, Kontrabass, Schlagzeug, dazu die altbekannten Blues-Schemen (nur 3mal so schnell), singe von Monstern, Mumien, Mutationen und fertig. Als Urvater des Psychobilly dürfte wohl Hasil Adkins gelten, welcher in den späten Fünfzigern auf selbstgebastelten Instrumenten übelsten Lärm machte. Die Cramps setzten diese Tradition ab Mitte der 1970er fort und die Meteors kreiierten dann in den frühen 1980ern die Psychobilly Subkultur. Optisch orientierte man sich am Punk: Domestoz-jeans, DocMartens, Lederjacken und enorme gefärbte Tollen (Flats oder hierzulande Rakete genannt). Neben den Meteors waren die Bands der ersten Stunde Demented A Go, The Sharks, Tall Boys, Frenzy, Batmobile, Guana Batz, Sting Rays, Batmobile, Skitzo, The Flatliners, King Kurt usw.. In Deutschland The Scannerz, Sunny Domestoz, Mad Sin, The Raymen…. Seit einigen Jahren feiert der Psychobilly eine Renaissance frei nach dem Motto härter, schneller, lauter. Teilweise geht das in Richtung Speedmetal mit Kontrabass (nicht unbedingt jedermanns Geschmack). Aktuelle Bands: Gorilla, Thee Flanders, Tiger Army, The Ripmen, The Creepshow. Informative Seite dazu: wreckingpit.com
PANEL SHIRT: typisches 1950s Freizeithemd, dessen Frontpartie oder Teile davon farblich vom Rest abgesetzt sind. Entweder durch andersfarbigen Stoff oder mit Stickerei oder Druck.

